Offener Brief des 1. Vorsitzenden der Abteilung Fußball des VfL Lüneburg zum Nachbericht der Lüneburger Landeszeitung „Budenzauber der Eintracht Lüneburg“

 

Matthias Merz  2. Januar 2019 at 14:13

 

Lieber Uli Pott,

mit einigen Tagen Abstand über den von Dir in der LZ verfassten Artikel über den Budenzauber; oder nennen wir das Geschriebene doch eher einen mutwillig und böswillig verfassten Angriff gegen einzelne Spieler und die Mannschaft des VfL Lüneburg in Gänze.
 

Es wird davon gesprochen, der VfL hätte sich ins Finale getreten, hätte mit Felix Anders gar einen Obertreter in seinen Reihen. Der neutrale Leser bekommt den Eindruck vermittelt, die Mannschaft hätte durchgängig mit Fouls agiert und wäre völlig zu Unrecht ins Finale eingezogen nach 9 Spielen. Dabei wird sich auf das vermeintliche Foul von F. Anders versteift und aus dieser einen Szene so viel mehr gemacht, als es eigentlich war. Wenn ein höherklassig erfahrener Schiri aus 2 Meter Entfernung den Zweikampf als fair bewertet und das Spiel fortsetzen lässt, dann ist das zunächst einmal der Ausgangspunkt. Anzumerken ist, dass der VfL zu dieser Zeit 2:1 in Führung lag und in Überzahl spielte. Warum spielte der MTV in Unterzahl? Hatte da möglicherweise ein auch für Provokationen auf dem Platz bekannter Spieler eine Zeitstrafe erhalten? Nennt man ihn deshalb gleich Oberprovokateur?
 

Unabhängig davon, ob die Aktion von F. Anders für Hallenfußball als angemessen gilt oder nicht, ist es eine Frechheit, ihn dafür öffentlich an den Pranger zu stellen. Auch Deinerseits eine Wertung in dieser Form abzugeben, steht Dir in keiner Weise zu und ist auch nicht die Aufgabe bei der Erstellung eines objektiven Berichtes durch einen Redakteur. Es wird hier ein Gesamtbild erzeugt, das in keinster Weise für den Auftritt des VfL Lüneburg steht und dem auch nur annähernd gerecht wird.

 

Es wird dem Leser weiterhin suggeriert, auch im Finale wäre die “ hässliche Halbfinalfratze “ wieder aufgetaucht. Aber dann gab der LSK Spieler selber zu, dass im Zweikampf mit K. Gert kein Foul vorlag. Darüber beschwert sich dann unser Torwart Eser Sahin (völlig unnötigerweise) beim Schiri und bekommt 2 Minuten. Bringt man das mal alles in diesen vernünftig betrachteten Gesamtzusammenhang, ergibt sich ein Bild, dass man diesen Artikel inhaltlich als völlig überzogen, fast schon als Hetze bezeichnen kann und muss.
 

Im Übrigen belegt die 1. Herren des VfL Lüneburg derzeit den 1. Platz in der Fairnesstabelle der Bezirksliga und hat in den letzten Jahren in dieser Wertung regelmäßig vordere Plätze belegt. Das Bild, das hier vom VfL Lüneburg gezeichnet wird,  ist mutwillig überzeichnet. Da haben auch nach unseren Recherchen sehr viele Beteiligte und Zuschauer sowie Leser des Artikels die Stellungnahme eines VfLers vermisst. Und genauso viele Unbeteiligte haben auch die vermeintliche Foulszene nicht als geeignet empfunden, diesen Artikel so zu verfassen. Das fällt in letzter Zeit auch bei den Artikeln über das Verhältnis LSK/VfL auf. Ausgewogener und gut recherchierter Journalismus sieht anders aus. Aber vielleicht erwartet man dann auch zu viel. Dieser Artikel ist ungerechtfertigt in der Aussage und „Bild“-Zeitungsniveau.


Der Schatten, der über dem Turnier liegt, ist dieser Nachbericht!

Der VfL Lüneburg verurteilt diesen Artikel auf das Schärfste und distanziert sich deutlich von diesem.

 

Mit sportlichen Grüßen

Matthias Merz
VfL Lüneburg
1. Vorsitzender Abteilung Fußball

VfL Lüneburg e.V.

Am Grasweg 27

21339 Lüneburg

www.vfl-lueneburg.de

VfL Chronik 125 Jahre.pdf
PDF-Dokument [3.5 MB]

Saison 2019/20

 

Landesliga

Herren

 

Bezirksliga

U16 C-Junioren

Frauen

VfL Lied
VfL-Lied.mp3
MP3-Audiodatei [2.9 MB]